Umwelt-, Klima- und Verbraucherschutzkonzept des Marktes Langquaid

Bayern war in den vergangenen Jahren Deutscher Meister im Flächenverbrauch. Bis zu 28,5 Hektar wurden in Bayern täglich durch menschliche Tätigkeiten wie Straßen- und Siedlungsbau, sowie gewerbliche und industrielle Aktivitäten versiegelt. Dies hatte und hat u. a. dramatische negative Auswirkungen auf die heimische Natur (s. Negativbilanz der amtlichen Roten Liste 2004 für bedrohte und ausgestorbene Tier- und Pflanzenarten in Bayern), für die Trinkwasserneubildung, aber auch für das Lebenswertgefühl der Menschen selbst.
Diesem fortschreitenden Flächenfraß muss schleunigst entgegen gewirkt werden, da sonst dem Ökosystem irreversible Schäden drohen. Auch der Markt Langquaid unternimmt daher in seinem Wirkungskreis Anstrengungen zum Schutz des Gutes „Boden“.
Die Anstrengungen des Marktes Langquaid gehen jedoch über die Reduzierung des Flächenfraßes (quantitativer Effekt) hinaus. So wird gerade ein Grundstückskataster mit allen gemeindlichen Flächen im Außenbereich erstellt, bei dem Empfehlungen für eine Synthese von wirtschaftlicher und optimierter ökologischer Nutzung (qualitativer Effekt) flurnummernscharf erarbeitet werden.

